Die Junge Union Kreisverband Gppingen erreichen nach bundesweiten Medienberichten ber Ihr Papier Die K-Frage der Union. Analyse- und Strategiepapier zur konservativen Erneuerung der Union zahllose positive Rckmeldungen von CDU/CSU/JU-Mitgliedern aus ganz Deutschland.
Das zeigt uns, dass die innerparteiliche Diskussion, die wir mit unserem Papier anstoen wollten, berfllig war, so der JU-Kreisvorsitzende Kai Steffen Meier. Dies hat die Fhrung der CDU bisher versumt und damit unserer Partei, deren Erfolg uns allen am Herzen liegt, keinen Gefallen getan, so Meier weiter. Wir waren uns dabei auch der Tatsache bewusst, dass einzelne Positionen bei manchen Gliederungen und Gruppierungen anecken knnen. Wir haben mit unserem Papier Maximalforderungen aufgestellt, um letztendlich wieder einen fr alle tragbaren Konsens zu erreichen. Genau das macht eine lebendige Volkspartei doch aus und war nach dem Linksdrift der Mutterpartei auch bitter ntig. An die Adresse der Jusos gerichtet erklrt der JU-Kreisvorsitzende: .An unserem Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und unserer Ablehnung des braunen Sozialismus gibt es keinen Zweifel. Wir haben nichts geleugnet, tun dies auch knftig nicht und stehen zur Verantwortung vorunserer Geschichte. Wir setzen sie aber nicht als Prmisse vor jedes Thema.
Es zeigt sich einmal mehr ein typisches Verhaltensmuster in gesellschaftspolitischen Diskussionen in gegenwrtiger Zeit. Anstatt sich selbst tolerant mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, wie immer gefordert, ergeht ein verbaler Rundumschlag, der den Vorwurf der Intoleranz und Vorwrfe von Extremismus enthlt. Genau so werden seit Jahren politische Tabuthemen erzeugt. Hier machen wir nicht mehr mit. Unser Ziel ist es Tabus aufzubrechen und Probleme wieder ansprechen zu drfen, so Matthias Kreuzinger, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union Gppingen.
Die Jusos selbst sind es die mit dieser Vorgehensweise die Lebenswirklichkeit unserer Demokratie verkennen. Sie beanspruchen mit ihren Aussagen die Definition darber, welche anderen Meinungen zulssig sind und welche nicht. Es ist bezeichnend, dass ernsthafte politische Arbeit, wie das Strategiepapier als nicht diskussionswrdig bezeichnet wird.
Die CDU muss ihrer demokratischen Verantwortung wieder gerecht werden, und auch den konservativen Teil des Parteienspektrums gerade auch im Interesse der Meinungsfreiheit wieder abdecken; so wie sie es zu erfolgreichen Zeiten auch getan hat, so der stellvertretende Kreisvorsitzende und Leiter der fr das Papier verantwortliche Projektgruppe Axel Raisch. Sie muss wieder an der politischen Willensbildung mitwirken und auf die aktuellen Fragen der Zeit antworten. Die Brger sehnen sich in Zeiten der Globalisierung, Relativierung und Nivellierung danach. Klare Werte und eine verlssliche Ordnung gegen gesellschaftliche Orientierungslosigkeit, so Raisch weiter.
Totalitre Denkverbotskultur und die undifferenzierte und unreflektierte Lobhudelei auf ethnische und gesellschaftliche Minderheiten mit einer Verabsolutierung der Interessen dieser Gruppen ohne die Bedeutung fr die Gesellschaft sehen zu wollen, ist mit uns nicht zu machen, so Oliver Hokenmaier, Kreisvorstandsmitglied und einer der Autoren des Papiers. Die Respektierung und Anerkennung deren Interessen war und ist fr uns jedoch jederzeit selbstverstndlich gewesen. Diese lassen wir uns auch nicht mit platten linken Parolen absprechen, so Hokenmaier abschlieend.